Schmerzen, Übelkeit und jede Menge Spaß!

Kurz zusammengefasst, war das unser Wochenende an der Nordsee! Nun aber der Reihe nach:

Am Samstag machten wir uns mit insgesamt 9 SGR-Triathleten und 3 “Fans” auf den Weg nach Wilhelmshaven. Der Nordsee(wo)man stand auf unserem Programm. Seit Wochen haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet. Für 3 von uns stand die Premiere auf der Mitteldistanz bevor. Mit dabei waren auch erstmals unsere (Fast-) Neumitglieder Maren und Thomas, wobei Thomas bereits ein “alter Hase” auf allen Strecken ist.

Nach und nach “trudelten” alle in Wilhemshaven ein. Nach dem Abholen der Startunterlagen und einem Gang über die Messe begutachteten wir schonmal den Schwimmeinstieg und die Wechselzone. Anschließend gab es noch ein lecker Abendessen beim Italiener (Kohlenhydrate!) mit Blick auf das Wattenmeer. Dann hieß es auch schon Schlafen gehen, da die meisten Wecker bereits um 6.00 Uhr oder früher klingelten.

Am Sonntag fanden wir uns alle rechtzeitig beim “Check-In” ein, um in Ruhe unsere Wechselzone einzurichten.

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Noch ist alles gut …

Die Nervosität stieg. Um 8.30 Uhr fand die Wettkampfbesprechung statt und dann hieß es auch schon in den Neo steigen und langsam Richtung Schwimmeinstieg.

Der Start erfolgte in 6 Startgruppen. Als erstes ging unsere Staffel um 9.05 Uhr mit Torsten als Schwimmer auf den 1,9 km Schwimmkurs im Hafenbecken. Um 9.10 Uhr folgten Sabine und Stefan, dann Christian und Thomas um 9.15 Uhr und weitere 5 Minuten später Jenny.

 

 

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Torsten und Sabine

Nun begann der “Stress” für die restlichen Mitreisenden. Schnelles

Thomas & Stefan

hochrechnen, wann kommt wer aus dem Wasser…. zur richtigen Zeit am Schwimmausstieg sein…ggf. noch eine Cola oder Brille anreichen….. gute Wünsche mit auf die Radstrecke geben (und dabei ignoriert werden)… usw. – an dieser Stelle muss einfach mal festgehalten werden, dass der Job als “Unterstützer” auch nicht ganz Ohne ist (habt Ihr aber alle ganz toll gemacht 🙂 )!

Nach rd. 38 Minuten stieg Torsten erwartungsgemäß als erster Starter von uns aus dem Wasser. Für ihn war das Tageswerk bereits vollbracht und er wechselte auf Jens, der die 90-km-Radstrecke übernahm. Für alle anderen hieß es nach dem Schwimmen, ab in die Wechselzone und fertig machen für die nächste Disziplin. Zum Schwimmen ist abschließend noch zu sagen, dass das Salzwasser nicht jedem gut bekommen ist … nun aber volle Konzentration auf das Radfahren:

Der Wechsel und der Aufstieg auf´s Rad ist allen gut gelungen (was nicht selbstverständlich ist, haben wir doch am Vortag ein paar Stürze beobachten können). Insgesamt galt es beim Radfahren einen Rundkurs 5-mal zu durchfahren. Die Straßen waren komplett gesperrt, besser geht es nicht! Die Verpflegung war vom Veranstalter super organisiert und insgesamt waren alle mit dem Radkurs super zufrieden. Unsere “Unterstützer” haben uns lautstark auf jede neue Runde begleitet und unterwegs hatten wir auch immer wieder Gelegenheit uns gegenseitig anzufeuern. Dem ein oder anderen ging das Schwimmen / Salzwasser nochmal durch den Kopf, sonst keine besonderen Vorkommnisse…

Nach und nach fanden sich alle wieder in der Wechselzone ein, um auf die abschließende Laufstrecke von 21,1 km zu wechseln.

Impressionen aus der Wechselzone ...

Impressionen aus der Wechselzone …

 

Auch hier übergab Jens als erster den Staffelstab an Conny, die sich damit als erste von uns auf die 4 Runden mit Blick auf das Wattenmeer begab. Der Laufkurs war wirklich schön, wobei es nicht jedem gelang, diesen vollends zu genießen. Die 90 Radkilometer machten die Beine schwer und alle hatten ein wenig zu kämpfen.

 

 

SGR - Laufgemeinschaft

SGR – Laufgemeinschaft

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Jenny und Sabine

Auch hier war es einfach wieder schön, dass wir uns immer wieder unterwegs begegnet sind und teilweise auch ein paar Kilometer gemeinsam laufen konnten.

“Unsere Truppe” stand im Zielbereich und ermutigte uns jede Runde auf´s Neue!

Während sich die Mitteldistanz-Starter bereits auf der Laufstrecke befanden, fing für Steffi der Wettkampf erst an. Den ganzen Vormittag war sie zunächst mit für´s Anfeuern zuständig. Um kurz nach 14.00 Uhr ging es dann aber auch für sie selbst auf die Strecke, und zwar auf die Volksdistanz mit 500 m Schwimmen (ebenfalls im Hafenbecken), 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Zwischendurch noch kurz einen Neo angeschafft…dafür allein (und für die Mütze) hat sich die weite Anreise schon gelohnt!

Um 14:27 Uhr und damit nach 5 Stunden 22 Minuten und 8 Sekunden erreichte Conny als erste das Ziel und bescherte sich und ihren Staffelkollegen den 9. Platz von insgesamt 11 gestarteten Staffeln. Jeder weitere Starter von uns wurde bei seinem Zieleinlauf gebührend gefeiert. Am Ende waren alle ganz schön erschöpft, aber auch mächtig stolz auf das Erreichte:

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Heute Kämpfer, morgen Gewinner – Schmerz geht vorbei, Stolz bleibt für immer!

 

 

Den Abend ließen wir dann gemeinsam bei einem Abendessen ausklingen. Hier wurde natürlich nochmal der Wettkampf ausführlich besprochen und auch schon neue Pläne geschmiedet! Rundum ein tolles Wochenende!

 

 

 

 

Hier nochmal die Ergebnisse im Einzelnen:

Starter(in): Swim: Bike: Run: Gesamt: Platzierung:
Staffel

(Torsten/Jens/Conny)

38:16 2:45:08 1:58:43 5:22:08    9. Platz
Christian 36:38 2:59:23 1:50:51 5:26:53 107. Platz (20. AK)
Stefan 38:24 2:56:37 2:03:56 5:38:57 123. Platz (26. AK)
Thomas 34:34 3:06:41 2:16:04 5:57:20 149. Platz (35. AK)
Jenny 42:42 3:09:31 2:13:45 6:05:58   21. Platz (5. AK)
Sabine 45:23 3:15:16 2:12:39 6:13:20   26. Platz (2. AK)
Steffi 14:30    52:38    33:05 1:40:15   32. Platz (5. AK)

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